Naturheilverfahren

Ganzheitliche naturheilkundliche Dermatologie


Phytotherapie

(Behandlung durch pflanzliche Arzneimittel)

Unter Phytotherapie versteht man die Heilung, Linderung oder Vorbeugung von Krankheiten durch pflanzliche Arzneimittel. Sie bestehen immer aus einem Wirkstoffgemisch. Die Wirkung bestimmter Inhaltsstoffe wie z.B. Weißdorn bei Herzerkrankungen oder Nachtkerzensamenöl bei Neurodermitis ist bekannt und in Studien belegt.


Mikrobiologische Therapie

(„Symbioselenkung“ bei Neurodermitis, Heuschnupfen, Allergien, Urtikaria, akuten und chronischen Infekten)

Die Wurzeln der mikrobiologischen Therapie reichen bis in das 19. Jh. zurück. Theodor Escherich (das Bakterium Escheria coli verdankt ihm seinen Namen) war der Pionier der Erforschung der Darmflora. Der Darm als Dreh- und Angelpunkt ist das ideale Zielorgan für Maßnahmen, um das Immunsystem zu beeinflussen – ist der Darm doch das größte Immunorgan des Körpers!

Durch den therapeutischen Einsatz immunaktiver Bakterien und deren Stoffwechselprodukte soll das natürliche ökologische Gleichgewicht im Darm wiederhergestellt werden, welches z.B. bei Allergien und chronischen Darmerkrankungen gestört ist. Ziel der „Symbioselenkung“ ist die Verbesserung einer gestörten Abwehrlage, die Regulierung des Darmmilieus und damit auch die Unterdrückung überschießender allergischer Reaktionen.


Eigenblutbehandlung

(bei Neurodermitis, Heuschnupfen, Allergien, Urtikaria, akuten und chronischen Infekten)

Unter Eigenbluttherapie versteht man die Entnahme einer geringen Blutmenge aus der Armvene und die Rückinjektion des Blutes in den Körper an einer anderen Stelle. Von dem Fremdkörperreiz, den dieses körpereigene Blut ausübt, wenn es gleichsam als „Störfaktor“ an anderer Stelle in den Körper zurückinjiziert wird, geht eine allgemein anregende Wirkung auf das Immunsystem aus.

Ebenso kann eine Eigenblutbehandlung unter Zusatz eines Medikamentes erfolgen. Infolge dieser Stimulation können bestimmte Krankheitsbilder wie allergische Erkrankungen, Urtikaria oder chronische Infekte positiv beeinflusst werden.


Homöopathische Eigenbluttherapie bei Kindern

Ein Tropfen Blut (entnommen aus dem Finger) wird nach entsprechender homöopathischer Aufbereitung dem Kind als verdünnte Lösung oral verabreicht. Sie dient zur allgemeinen Abwehrsteigerung oder auch zur Gegensensibilisierung bei Allergien.


Homöopathische Komplexmitteltherapie

Die Komplexmittelhomöopathie hat sich aus der klassischen Homöopathie Samuel Hahnemanns entwickelt und verwendet Kombinationen homöopathischer Einzelmittel.

Gründe für die Entwicklung der Komplexmittelhomöopathie sind der große Zeitaufwand der Repertorisation und das Auftreten von Krankheiten, bei denen nicht alle Symptome mit einem Mittel abgedeckt werden können.


Mineralsalztherapie nach Dr. Schüßler

Die Mineralsalztherapie ist eine Regulationstherapie mit nach homöopathischen Gesichtspunkten hergestellten Arzneimitteln, die auf den Oldenburger Arzt Dr. Schüßler zurückgeht.

Die Mineralsalztherapie basiert auf der Annahme, dass viele Erkrankungen durch einen gestörten Mineralstoffhaushalt der Zellen entstehen. Durch Zufuhr des individuell benötigten Mineralsalzes in potenzierter Form können diese Funktionsstörungen ausgeglichen werden. Auch stehen bestimmte Cremezubereitungen zur Verfügung, welche z.B. bei kindlicher Neurodermitis sehr erfolgreich eingesetzt werden.


Orthomolekulare Therapie

(Behandlung mit Nahrungsergänzungsmitteln)

Die orthomolekulare Medizin strebt eine adäquate Versorgung des Patienten mit Mikronährstoffen an. Dabei werden Mineralstoffe, Vitamine, Aminosäuren und Spurenelemente als Einzelmittel oder in Kombination eingesetzt. Der Einsatz reicht von der Prävention über die Behandlung akuter Erkrankungen bis zur Therapie bei chronischen Erkrankungen wie z.B. Neurodermitis.


Neuraltherapie

(gezielte Behandlung des vegetativen Nervensystems mit Lokalanästhetikum)

Die Neuraltherapie ist eine vor ca. 100 Jahren entstandene Therapie, die eng mit der Entwicklung des ersten örtlichen Betäubungsmittels zusammenhängt. Man beobachtete beim Einsatz des Betäubungsmittels Procain bestimmte entzündungshemmende und heilende Effekte. Später fanden die Brüder Huneke die Heilung über ein weiteres Phänomen, das sie „Sekundenphänomen“ (Heilung im Augenblick der Injektion) nannten. Neuraltherapie ist eine ganzheitliche Regulationstherapie, die krankhafte Zustände im Körper wieder ins Gleichgewicht bringt. Durch gezielte Injektionen in erkrankte oder schmerzhafte Gebiete und an sogenannte Störfelder (z.B. eine Narbe) kommt es zur verbesserten Durchblutung mit Schmerzausschaltung und zur Störfeldbeseitigung.

 

Weitere Einzelheiten können wir selbstverständlich in einem persönlichen Gespräch in der Praxis besprechen.

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